Die Messehallen der succeet öffneten sich im März 2026, und während andere Aussteller ihre Roll-ups entrollen und ihre Messeware auspacken, taten wir etwas anderes: Wir haben Kunstwerke angebracht.
Willkommen in der Welt der Qunst.
Ein Manifest, eine Messe, eine Bewegung
Qunst – das Wortspiel aus Kunst und Q – ist bei uns keine Spielerei. Es ist eine Haltung. Die Überzeugung, dass Marktforschung mehr ist als Datentabellen und Balkendiagramme. Dass sie interpretiert, gestaltet, erzählt. Dass sie – wenn sie gut gemacht ist – bewegt.
Auf der succeet26 haben wir diese Überzeugung lauter denn je in die Welt gerufen: mit der offiziellen Ausrufung des Insight Artists Collective. Ein Kollektiv für alle, die ihren Beruf nicht nur ausüben, sondern zelebrieren. Die nicht Daten liefern, sondern Bedeutung schaffen. Die nicht berichten, sondern inspirieren. Kurz gesagt: Research Artists. Und davon gibt es – das hat diese Messe eindrucksvoll bewiesen – verdammt viele.
Die Qunst Gallery – Methoden als Meisterwerke
Das Herzstück unseres Messeauftritts war die Qunst Gallery: unser Methodenportfolio, inszeniert als kleine Kunstwerke. Qualitative Forschung, inspiriert von Gerhard Richter – scharf und verschwommen zugleich, weil die Wahrheit eben selten eindeutig ist. AI Data Analysis à la Andy Warhol – pop, wiederholbar, skalierbar. Trend Research mit dem Biss eines Banksy. Customer Journeys mit der Aktivismus-Energie von Franziska Maderthaner.
Die Reaktionen? Unbezahlbar. Ungläubiges Staunen, breite Grinsgesichter und immer wieder der Satz: „So hab ich Marktforschung noch nie gesehen.“ Genau. Haben wir uns gedacht.
Dazu ein Messestand, der – und das sagen wir mit der gebotenen Bescheidenheit – wieder einmal spektakulär war. Ein Ort, an dem Menschen nicht nur stehen blieben, sondern sich wohlfühlten. Wo Gespräche entstanden, die über Visitenkartentausch und das Scannen der Kontaktdaten weit hinausgingen. Wo Inspiration keine Behauptung war, sondern eine spürbare Atmosphäre.
Die Zahlen – weil Kunst auch messbar sein darf
Ja, wir sind Forschende. Natürlich haben wir gezählt.
Über 350 Kolleginnen und Kollegen erreichten wir in unseren Vorträgen und der Paneldiskussion, gemeinsam mit starken Partnern: REWE und der Techniker Krankenkasse.
Und dann noch eine lebhafte Diskussion zu Performance und Purpose mit Helen Löffler, Alina Filbert, Sabine Menzel und Oliver Tabino moderiert von Keno Henk.
Am Stand selbst: über 200 Gespräche, über 60 neue Kontakte mit Kundinnen und Kunden, 115 verschenkte T-Shirts des Insight Artists Collective, die inzwischen vermutlich in ganz Deutschland durch MAfo-Küchen und Homeoffices streifen. 180 Postkarten und Aufkleber reisten in alle Richtungen. 8 Focus Zones im Foyer luden Insight Artists zum konzentrierten Arbeiten ein, weil gute Gedanken manchmal auch Raum brauchen.
Besonders am Herzen lagen uns die 50+ Studierenden, die unter anderem Katharina mit einer Guided Tour durch die Welt der Insights begleiten durften. Junge Menschen, die vielleicht zum ersten Mal gespürt haben: Das hier ist ein Beruf, der Sinn macht. Der Spaß macht. Der Zukunft hat.
Und dann waren da noch die 38 Menschen, die bei unserer Verlosung mitgemacht und uns geschrieben haben, warum sie Research Artists sind. 38 kleine Manifeste. 38 Liebeserklärungen an einen Beruf, der es verdient, gefeiert zu werden.
Curate. Create. Represent.
Das ist kein Slogan. Das ist unser Kompass. Es zeigt, wie wir Marktforschung denken, leben und gestalten – mit Neugier, Handwerk, Mut zur Interpretation und dem ehrlichen Wunsch, etwas zu bewegen.
Die succeet26 hat uns einmal mehr bestätigt: Wenn man diesen Beruf so lebt, spüren es die Menschen. Sie bleiben stehen. Sie hören zu. Sie werden Teil von etwas.
Danke, Wiesbaden. Danke, succeet. Danke an alle, die mit uns gefeiert, diskutiert, gelacht und gedacht haben.
Bis zur succeet27 – wir bringen wieder Farbe mit.